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<title>Chris Haring - liquidloft</title>
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<description>Chris Haring - liquidloft News</description>
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		<title><![CDATA[Reviews]]></title>
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		<description><![CDATA[DER STANDARD, 5.8.2011
Diktatur als Kuschelmonster / Helmut Ploebst 



Der o&#776;sterreichische Choreograf Chris Haring lotst sein Impulstanz-Publikum in einen Wohlfu&#776;hlgarten, in dem es dennoch ungemu&#776;tlich werden ko&#776;nnte: "Wellness - The Perfect Garden".



Chris Haring kritisiert mit seinem "Wellness"-Abend die Widerspruchslosigkeit unserer Gesellschaft.



Wien - Der Garten Eden hat im Burggarten-Palmenhaus bei Impulstanz einen irdischen Widerpart gefunden: das neue Stu&#776;ck Wellness - The Perfect Garden von Chris Haring und seiner Gruppe Liquid Loft. Und auch der Wiener Aktionismus erha&#776;lt einen weichen Wiederga&#776;nger mit dem Neuen Wiener Bioaktionismus von Magdalena Chowaniec und Amanda Pin&#771;a. Warum spu&#776;lt O&#776;sterreichs Tanz jetzt so weich?: Weiße, zu Schaum gestockte Wolken, beto&#776;rende Nymphen und adonisgleiche Ju&#776;nglinge. Sanftes Gluckern im Palmenpalast. Ein Paradies mit absolutem Wohlfu&#776;hlfaktor. Rundumservice. Endlich etwas Nettes fu&#776;r Groß und Klein.



Doch unter der Oberfla&#776;che dieser Wellness-Urauffu&#776;hrung juckt es. Haring trifft mit seinem makabren Wohlfu&#776;hlmonster mitten ins Herz unserer Gegenwart. Es stellt eine Welt dar, in der es keine Widerspru&#776;che und keine Kritik mehr gibt, in der alles Unebene, jede Herausforderung und alles Denken gelo&#776;scht sind. Das macht erfahrbar, wie weich und kuschelig eine Diktatur sein kann, in der Genuss zur Norm geworden ist, wie flauschig sich ihre Inszenierung anfu&#776;hlt und wie sanft darin verbliebene Worthu&#776;lsen ertrinken.

Das Grinsen der Ta&#776;nzer ist zwar steif, sie streicheln einander in sattem Schmatzen allzu mechanisch, aalen und produzieren sich in neurotischen Posen, patzen mit rosa Schleim herum und mu&#776;ssen sich dann kratzen, als ob sie allergisch wa&#776;ren. Aber am Ende ist es doch irgendwie gut, und weil es doch nicht ganz so gut war, reden sich's die Paradiesvo&#776;gel scho&#776;n.

So tu&#776;ckisch versteckt muss Gesellschaftskritik heute sein. Vor dem Hintergrund eines politischen Pragmatismus, in dem unter allerlei Deckma&#776;ntelchen das Schrecklichste wieder gesellschaftsfa&#776;hig gemacht wird, stellt Haring die dazugeho&#776;rende Ausredenkultur gnadenlos an einen giftigen Kuschelpranger.




KURIER, 5.8.2011
ImPulsTanz: Wellness bis ins Grab 

Choreograf Chris Haring startet mit "Wellness - The Perfect Garden" eine neue Performance-Serie / Silvia Kargl



Überquellender Badeschaum, ein künstlicher Garten mit wundersamen Pflanzen und Formen: So präsentiert sich der Auftakt zur neuen Performance-Serie "W e l l n e s s - The Perfect Garden" von Liquid Loft/Chris Haring im Palmenhaus des Burggartens beim Wiener ImPulsTanz-Festival (noch zu sehen am 6. und 7. August).



Palmen und Publikum werden an den Rand gedrängt, wenn die Performer inmitten der in türkisfarbenes Licht getauchten Landschaft Michel Blazys zum ideal abgestimmten Sound Andreas Bergers den Raum erobern.

In der utopischen Wunderwelt führen die Konzentration auf die Körper und die Suggestion des Wohlfühlens zu einer manischen Choreografie.



Jeder der Performer will sich selbst möglichst vorteilhaft positionieren, die Körper werden eigenartig bloßgestellt, am Designershirt scheint man zu ersticken. Reizvoll sind Spiegeleffekte und Verzerrungen, die auch das Glasdach des Palmenhauses in den Raum einschließen.



Kommunikation über Äußerlichkeiten



Kommunikation ist dabei jedenfalls nur über Äußerlichkeiten möglich, frei nach dem Motto "Zeige mir deine Muskeln und ich sage dir, wer du bist". Soziale und kulturelle Inhalte aber sind ausgeschlossen. Und dies wirkt letztlich befremdlich und pathetisch.



Statt Entspannung bringt diese "Wellness" Verspannungen, das Lachen erstarrt zur Grimasse.



Selbst eine rosarot gefärbte Wundercreme, die aus einer künstlichen Quelle entspringt, bringt da keine Linderung. Und so führt der entseelte Weg unaufhörlich weiter bis zur Selbstzerstörung, zum Aus-der-Haut-Fahren-Wollen: Wellness bis ins Grab.




Ö1 KULTUR AKTUELL, 5.8. 2011
Wellness - ThePerfectGarden 

Uraufführung beim ImPulsTanz-Festival / Christian Fillitz

Textfassung: Walter Gerischer-Landrock



Im Palmenhaus im Wiener Burggarten fand die Uraufführung von "Wellness - ThePerfectGarden" der Compagnie Liquid loft/Chris Haring statt. Sicher eine der interessantesten Arbeiten des heurigen ImPulsTanz-Festivals.



Seit der Gründung der Cie. Liquid Loft 2005 hat der Choreograf Chris Haring immer mit Künstlern aus anderen Bereichen zusammengearbeitet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen auch die Tänzerin Stephanie Cumming, der Dramaturg Thomas Jelinek und der Musiker Andreas Berger.



Wachsen und Gedeihen



"Wellness" ist die erste Produktion der Reihe "The PerfectGarden". Dieser Garten ist nicht nur botanisch zu sehen, es geht um das Wachsen und Gedeihen an unterschiedlichen Orten, wobei die wunderschöne Glashaus-Architektur des Palmenhauses den perfekten Rahmen abgibt.



Im Inneren gibt es eine weiße Spielfläche, die Zuschauer haben nur am Rande Platz, auf der Bühne stehen und hängen Skulpturen aus weißem Schaum - Wolken oder Pflanzen ähnlich - Werke des französischen Künstlers Michel Blazy -, in einem Bereich blubbern rosa Geysire, dazwischen bewegen sich die Tänzer, zwei Männer und fünf Frauen. Sie reagieren auf die Soundgebilde von Andreas Berger, die ihrerseits auch den Raum definieren.



Raum für Assoziationen



Reagiert die Musik auf die Tänzer oder umgekehrt? Oder haben die Akteure die Geräusche geschaffen die dann elektronisch verarbeitet wurden und auf die sie dann wieder reagieren? Verbindungen zu den Bewegungen sind jedenfalls vorhanden, da scheint ein herausgestreckter Bauch eigenartige, blubbernde Geräusche von sich zu geben, oder Gelenke scheinen zu krachen.



Doch die Abläufe bleiben fragmentarisch, der Zuschauer kann assoziieren, und vielleicht Bewegungen aus dem Wellness-Bewegungsbereich erkennen. Und das ist ja der Titel der Produktion.



Eine gelungene Produktion



In diesem Raum aus Architektur, Licht, Sound und Schaumskulpturen bewegen sich die sieben Akteure. Liquid Loft arbeitet meist stark Raum-bezogen, etwa im Wiener Semperdepot, es gab einmal eine Trilogie, genannt "Posing Project", die sehr statisch war. Hier ist viel Bewegung.



"Wellness" dieser ersten, sehr gelungenen und lang applaudierten Produktion von "The Perfect Garden" sollen weitere, an anderen unterschiedlichen Spielorten, folgen.




WIENER ZEITUNG ONLINE, 5.8. 2011
ImPulsTanz: Chris Haring hinterfragt Modetherapie "Wellness" 

Wohlfühlen als Credo / Christina Köppl



Wellness in der blubbernden Schaumwelt.



Wenn Wellness darauf steht, muss Wellness drinnen sein. Dass der Begriff Wellness Erwartungen weckt, selbst wenn es sich dabei um den Titel eines Stückes handelt, zeigte der große Besucherandrang Donnerstagabend im Palmenhaus des Burggartens. Die Nachfrage überstieg die Kapazität an Sitzplätzen und zwang viele Zuschauer, sich auf den Boden zu setzen.



Im fast palmenfreien Palmenhaus dominierte weiße Nacktheit und wolkenähnliche, blumig duftende Schaumgebilde: Ein paradiesischer Rahmen für die sieben Tänzer, die einer nach dem anderen, spärlich bekleidet, die freie Bühne betraten.



Verdauungstänze



Ihre Bäuche heben und senken sich, so als ob Nahrung in ihren Mägen hinunterwandern würde, nur begleitet von Geräuschen, die das Verdauen signalisieren sollen. Nach und nach verwandelt sich dieser kollektive Genuss- und Verdauungsprozess in ein gegenseitiges Abtasten, so als würde man die Befindlichkeit des anderen prüfen. Die Bewegungen, die anfangs noch sehr kantig und verhalten wirken, werden mit jedem Handgriff fordernder und einnehmender und gehen schließlich in ein weiches zärtliches Streicheln über.



Einzelne Tänzer agieren wie Animateure, bringen neue Bewegung oder einen Ausdruck ins Spiel, welcher sofort unreflektiert von den anderen Performern übernommen wird. Und so folgt dem kollektiven Einrenken, Verdrehen und Dehnen, ein kollektives Kratzen und Lachen, was schließlich in einer Kussorgie des gemeinsam praktizierten Wohlfühlglücks endet. Das Geschäft mit der Befindlichkeit ist zu einem Markt geworden.



Der österreichische Choreograph Chris Haring wirft in seinem jüngsten Stück "Wellness - The Perfekt Garden" mit seiner Kompanie Liquid Loft das im Rahmen des ImPulsTanz-Festivals seine Erstaufführung feierte, einen sarkastischen Blick auf diese zum Trend gewordenen Wellness-Maschinerie. Das Ambiente dazu bietet der von dem bildenden Künstler Michel Blazy perfekt angelegte Fantasiegarten im Wiener Palmenhaus - übrigens eine der ersten Stationen der Performance-Reihe "The Perfekt Garden" der beiden Künstler.



Doch Haring lässt den Traum der perfekten Welt wie eine Seifenblase platzen. Da, wo Wohlbefinden für den einen beginnt, fängt Schmerz für den andern an. Die kollektive Wellnessmanie ist nur Schaum, bei dem schließlich die Bedürfnisse des Einzelnen oft zu kurz kommen. Aber wer würde schon zugeben, dass die verordnete Wellness-Therapie nichts gebracht hat? Wie auf der Bühne die Performer, macht man ein strahlendes Gesicht zum bösen Spiel. Das ist well.




DER FALTER, 3.8.2011
 20110803_Falter_ChrisHaring.pdf  (1.03 MB) 

Chris Haring im Interview mit Wolfgang Kralicek

 




WIENER ZEITUNG, 2.8.2011
Der Fixstarter des ImPulsTanz-Festivals, Chris Haring, im Gespräch 

Favoritner Wohlgefühl / Verena Franke



Wien. Ein riesiges blaues Tor auf der Laxenburgerstraße in Wien-Favoriten lässt nicht erkennen, was sich dahinter verbirgt. Öffnet man es, so bleiben die lärmenden Alltagsgeräusche Favoritens hinter einem, und vor einem liegt ein verwachsener Altwiener Hof, in dem elektronische Musik erklingt. Es ist ein blaues Tor in eine andere Welt, nämlich in jene von Chris Haring. Der österreichische Choreograph hockt in seinem hellen Proberaum in blauem T-Shirt und Khakhi-Hose, hinter ihm ein fast geordnetes Chaos an Kleidern, Schuhen und Taschen, vor ihm seine sieben Tänzer. Sie räkeln sich in bunter Unterwäsche am Boden, Haring gibt ihnen englische Anweisungen: "Touch your belly, very good." Und er lacht, amüsiert sich über seine jüngste Choreographie "Wellness", die am Donnerstag bei ImPulsTanz Premiere feiern wird.



Harings Sarkasmus und Humor sind die Grundnahrungsmittel seiner Stücke und offensichtlich auch bei den Proben omnipräsent: "Anders geht es nicht. Wenn witzige Dinge im Moment der Probe entstehen, dann motiviert das enorm", so der 41-Jährige. Harings Arbeit basiert großteils auf der Frage, warum wir eigentlich tanzen. "Dafür brauche ich einen intellektuellen Input, und wenn ich diesen kapiere, kann ich es im Kontext sehr weit treiben. Was übrig bleibt, ist der Tanz. Das ist wie sezieren." Manchmal findet er mit seinem Ensemble Liquid Loft keine Gründe, um zu tanzen. "Dann entstehen Stücke, in denen wir halt mehr stehen."



Der Durchstarter

Chris Haring ist Dauergast bei ImPulsTanz.



Chris Haring, geboren im burgenländischen Schattendorf, zählt inzwischen zu den Fixstartern beim jährlichen ImPulsTanz-Festival. "Ein Fixstarter? Ein Fixstern!", meint er wieder lachend. Doch damit hat er nicht unrecht, wurde er bereits 2007 mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig ausgezeichnet. "In der Welt, in der wir uns bewegen, ist es mehr wert, wenn die Sparte an sich eine Anerkennung bekommt. Zu meinen Kollegen brauche ich damit nicht hausieren gehen." Doch Personen, die Festivals organisieren und Gelder aufstellen, würden danach schon ihre Auswahlkriterien treffen. Apropos Gelder. Wie steht es für Tanzschaffende in Österreich? "Schlecht", antwortet Haring kurz, sein Lachen verschwindet. "Das Budget ist gleich geblieben. Im Endeffekt ist es aber weniger geworden, denn die Inflationsrate ist gestiegen. Wir haben großes Glück, weil wir die Vier-Jahres-Subvention der Stadt Wien bekommen", so Haring weiter. So könne er vorplanen, Performer einladen und alles fixieren. Sozusagen ohne böse Überraschungen, wenn dann doch eine Unterstützung nicht zustande kommt und auch die Tänzer im engagementlosen Raum schweben.



Nicht nur das finanzielle Wohlbefinden seiner Künstler ist Haring wichtig. Die Atmosphäre bei den Proben ist locker und freundschaftlich, seine fixe Tänzerin Stephanie Cunning verabschiedet sich mit einer herzlichen Umarmung in den freien Abend. "Mit Steff arbeite ich seit achteinhalb Jahren zusammen. Ihr kann ich nichts mehr sagen, ich glaube, sie würde mich auslachen", scherzt Haring.



Rasante Modetherapie



Auch in "Wellness" ist sie mit dabei, setzt seine Ideen um: "Ich werfe auf jeden Fall einen zynischen Blick auf die Modetherapie ,Wellness. Denn Wellness heißt immer jetzt und sofort: Ich trinke das Joghurt und mir geht\'s besser, ich setzte mich auf diesen Stuhl und meine Rückenschmerzen sind weg." Die neue Serie nennt Haring "The Perfekt Garden", ein Thema, das in der bildenden Kunst seit Langem behandelt wird. Michel Blazys gestaltet das Bühnenbild und "er arbeitet mit dieser Gartenidee des wachsen und gedeihen lassen, aber auch vergehen lassen. Da passt Wellness sehr gut dazu, denn es ist nichts anderes als eine Verdichtung und Kompression des Wohlfühlens ist das Ergebnis", sagt Haring. "Aber wir werden keine Bäume tanzen lassen."

 

]]></description> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 19:02:00 GMT</pubDate></item><item>
		<title><![CDATA[Credits]]></title>
		<link>http://www.liquidloft.at//index.php?art_id=548</link>
		<description><![CDATA[Choreographie, Künstlerische Leitung: Chris Haring

Tanz, Choreographie: Stephanie Cumming, Kathryn Enright, Ian Garside, Anna Maria Nowak, Raquel Odena, Simone Truong, Thales Weilinger

Choreographische Assistenz: Stephanie Cumming

Sound, Komposition: Andreas Berger

Bühne, Licht, Dramaturgie: Thomas Jelinek

Set Design: Michel Blazy

Kostüm Design: Alexandra Trummer

Theorie, künstlerische Begleitung: Andreas Spiegl

Produktionsleitung: Marlies Pucher

Produktionsassistenz: Aymara Koch

Internationale Positionierung: Line Rousseau

Stage Management: Roman Harrer

Foto: David Payr

Video: Michael Loizenbauer



Koproduktion Wellness: Impulstanz Vienna International Festival & Liquid Loft



Koproduktion ThePerfectGarden: Impulstanz Vienna International Festival, Tanzquartier Wien, tanz ist Festival Dornbirn, Szene Salzburg & Liquid Loft



Liquid Loft wird unterstützt von der Stadt Wien MA7 Kultur und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Koproduktion ThePerfectGarden: Tanzquartier Wien 

]]></description> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:44:00 GMT</pubDate></item><item>
		<title><![CDATA[Theory]]></title>
		<link>http://www.liquidloft.at//index.php?art_id=547</link>
		<description><![CDATA[W E L L N E S S ist die eigens für das Palmenhaus im Burggarten entwickelte erste Station dieser Performance Serie.



 WELLNESS - The Perfect Garden
von Andreas Spiegl 
  

  
 @font-face { font-family: "Arial"; }@font-face { font-family: "Cambria Math"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }.MsoChpDefault div.WordSection1 

 Wellness beschreibt das Paradigma einer Gesellschaft der Befindlichkeit. Das Wohlfühlen gehört zu deren vornehmlichsten Zielen und steht zugleich für eine Bedingung, aus der heraus noch mehr produziert und konsumiert werden will. Wenig verwunderlich hat sich um diesen Begriff der Wellness ein ganzer Markt entwickelt, der das Wohlfühlen nicht nur verspricht, sondern auch verkauft. In diesem Sinne steht Wellness für eine Kultur der Befindlichkeit, die sich rechnet. Unter den Bedingungen von Wellness wird man eingeladen, die eigene Befindlichkeit und damit sich selbst zu konsumieren. Je nach Perspektive wird man gepflegt oder pflegt selbst, man wird trainiert oder trainiert selbst, wird gestreichelt oder streichelt selbst. Diese Ökonomie der Befindlichkeit eröffnet ein ganzes Repertoire an Gesten und Identitäten, das sich Liquid Loft zu Herzen genommen haben, um genauso fasziniert davon wie verwundert darüber ein Stück daraus zu entwickeln.




]]></description> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:42:00 GMT</pubDate></item><item>
		<title><![CDATA[Credits]]></title>
		<link>http://www.liquidloft.at//index.php?art_id=546</link>
		<description><![CDATA[Choreography, Artistic Direction: Chris Haring

Dance, Choreography: Stephanie Cumming, Kathryn Enright, Ian Garside, Anna Maria Nowak, Raquel Odena, Simone Truong, Thales Weilinger

Choreographic Assistance: Stephanie Cumming

Sound, Composition: Andreas Berger

Stage, Light, Dramaturgy: Thomas Jelinek

Set Design: Michel Blazy

Theory, Artistic Counselling: Andreas Spiegl

Production Management: Marlies Pucher

International Positioning: Line Rousseau

Stage Management: Roman Harrer

Video Documentation: Michael Loizenbauer



Co-Production ThePerfectGarden: Impulstanz Vienna International Festival, Tanzquartier Wien, tanz ist Festival Dornbirn, Szene Salzburg & Liquid Loft



Liquid Loft is supported by Stadt Wien MA7 Kultur and Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur



]]></description> <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 17:38:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>
