liquid people
liquid loft
Chris Haring / Künstlerische Leitung, Choreographie
Arbeitete mit ChoreografInnen und Gruppen wie DV8 Physical Theatre (London), Nikolais/ Luis Dance Cie. (USA), man act (GB), Nigel Charnock (GB), pilottanzt (A), Willi Dorner (A) u.a. Gemeinsam mit dem Multimedia-Künstler und Komponisten Klaus Obermaier entwickelte er die Video-Tanz-Performances D.A.V.E. und VIVISECTOR, die mit großem Erfolg in Europa, Asien und Australien gezeigt wurden. Eine der wichtigsten Inspirationsquellen für seine Stücke, wie zB in Fremdkörper (Beste Performance bei der Biennale de la Dance Lyon, 2004), ist Science Fiction und die Betrachtung des Körpers als kybernetische Landschaft. 2005 gründete er Liquid Loft gemeinsam mit Andreas Berger, Stephanie Cumming und Thomas Jelinek. Als künstlerischer Leiter choreografierte er u.a. die Performances Kind of Heroes (Burgtheater Wien, 2005), My Private Bodyshop (Tanzquartier Wien, 2005), Running Sushi. (ImPulsTanz, 2006) und Talking Head (2010) 2007 entstand die Posing Project Serie. 2008 war er mit Liquid Loft verantwortlich für die Bespielung des Österreichischen Pavillions bei der EXPO Zaragoza 2008. Er choreografiert für internationale Gruppen wie Jin Xing Dance Theatre (Shanghai), Les Ballets de Monte-Carlo, Dialogue Dance (Russland) und dem Staatstheater Kassel.
Andreas Berger / Sound, Komposition
Lebt und arbeitet in Wien. Seit 2003 zwei Veröffentlichungen als glim: music for fieldrecordings (2003), aerial view of model (2006) bei karate joe und headz. Diverse Arbeiten für Theater, Film und zeitgenössischen Tanz. Mitglied der Performance/Tanz Kompanie Liquid Loft. Andere Projekte: Contour (zusammen mit Lars Stigler), Charmat Rouge. Zusammenarbeit u.a. mit Yasuhiko Fukuzono (aus), Daniel Lercher, Peter Kutin, Martin Siewert, Michaela Grill, Ralo Meyer, WR, manoa free university, Mara Mattuschka.
Stephanie Cumming / Tanz, Choreographie
Kanadische Tänzerin und Choreografin; lebt in Wien. Stephanie absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der University of Calgary, an der sie mit einem Bachelor of Arts im Jahr 2000 graduierte. Sie arbeitete in Calgary mit Nicole Mion und in Vancouver mit der battery opera zusammen. Seit 2001 lebt und arbeitet sie in Wien. Dort kollaborierte sie mit Johannes Randolph, Tanz*Hotel, Doris Stelzer, Hubert Lepka und mit dem Medienkünstler Markus Wintersberger. Gemeinsam mit Chris Haring - die beiden arbeiten seit 2003 zusammen - Andreas Berger und Thomas Jelinek gründet sie 2004 Liquid Loft. Seitdem wirkt Stephanie in jedem Stück der Kompanie mit. Aufgrund ihrer Arbeit im Solostück Legal Errorist (Choreographie von Chris Haring), kürte sie das Ballett-Tanz Magazin 2004 zur herausragenden jungen Tänzerin. Im selben Jahr erhielt sie außerdem noch das danceWEB Stipendium. Des Weiteren wirkte Stephanie Cumming in Filmprojekten von Mara Mattuschka, Erwin Wurm und Gustav Deutsch mit. Zu Stephanies Choreographien zählen unter anderem Rodeo Queens (2008) für x.IDA in Linz, sowie Beyond Fr@nta (2009) - ein Projekt zwischen Tanzinstitutionen aus vier unterschiedlichen EU-Ländern - und das Solostück Ah.Poetry, das 2009 in der Szene Salzburg, im Rahmen von Impulstanz, uraufgeführt wurde. Im selben Jahr beauftragt sie das Tanzquartier Wien eine Lecture-Performance (Titel: Redneck to Cyborg: A Shared Transformation) abzuhalten. Diese hat die kreative Beziehung von Cumming und Chris Haring zum Thema. Außerdem entstand für die Saisoneröffnung vom Tanzquartier Wien das kurze Solostück P.S. Im Jahr 2010 war sie choreographische Assistentin für das Stück Sacre: The Rite Thing mit Chris Haring / Liquid Loft und dem Ballet de Montecarlo. Zusätzlich leitet Stephanie Workshops im Tanzquartier Wien und auch im Ausland.
Thomas Jelinek / Licht- und Bühnendesign, Dramaturgie
Wurde in Stockholm geboren. Er ist Regisseur, Dramaturg, Video-, Installations- u. Konzeptkünstler. Er kreiert Video- und Rauminstallationen, Musikperformances, Architekturprojekte, arbeitet als Regisseur in Fernsehproduktionen und als Kurator. In diesem Zusammenhang hat er auch eine Reihe von, vor allem Ost-West vernetzenden, transdisziplinären Kunstprojekten realisiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beschäftigung mit Raum und Wahrnehmungs- Räumen, der Herstellung von kontextuellen Räumen und Kommunikationsorten die performative Qualitäten erzeugen können. Entsprechend sind auch Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum, wie die Installierung von Diskurszonen als theatrale Prozesse Teil seiner Arbeit. Aus "site-specific Methode" hat er eine Reihe von Arbeiten, auch in Kooperationen, in definierten Kunst- und Theaterräumen realisiert. Hier sind auch Bühnenräume und Lichtgestaltungen entstanden.
Als Regisseur und Dramaturg/Konzeptionist realisierte er zahlreiche Performances, Opern- und Theaterprojekte im öffentlichen Raum und an Theatern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich sowie als Dramaturg für Tanzproduktionen. Thomas J. Jelinek war Mitbegründer und Leiter von MESSING Network. Von 2000 - 2008 Vorsitzender der IG Kultur Wien. Weiters gründete er die Gruppe NOMAD-theatre und die LABfactory (2003 in Wien) wo er die künstlerische Leitung hat. Er ist Mitbegründer und Teil von Liquid Loft. Diverse Lehrtätigkeiten u.a. war er als Gastprofessor an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam tätig.
Marlies Pucher / Management
Studierte internationale Wirtschaftsbeziehungen in Eisenstadt und Kulturmanagement in Barcelona. Produktionsleitung u.a. im Auftrag von Steirischer Herbst, Szene Salzburg, Tanzquartier Wien und Wiener Festwochen (Into the City). 2004-2007 Assistenz der künstlerischen Leitung bei lawine torrèn / Hubert Lepka. Derzeit freiberuflich in Projektentwicklung und Produktion von Performance und Film, v.a. für Liquid Loft / Chris Haring und CABULA6.
Aymara Koch / Produktions Assistenz
1986 geboren. Ab 2004 Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Diplomarbeit über die Rezeption der griechischen Antike in Theater- Film- und Medien. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Liquid Loft.
Roman Harrer / Bühne, Technik
Geboren in Linz, lebt in Wien.
Bei Liquid Loft seit 05/2009.
Arbeitet (technisch organisatorisch und/oder Assistenzen) für WUK, Ensemble für Städtebewohner, Yolanda Espinoza (mayu kan), Beatboxx, Nomad Theatre, Verein Thearte, Dschungel Wien, Drama-X, Alpha Community, Theater Phoenix, ...
Musik bei (unter anderen) Blendwerk, ((( D I V ))), Rupert's Jazz Construction, Thomas Ballhausen und als Pyroman.
Michael Loizenbauer / Foto, Video
1975 geboren. Michael Loizenbauer absolvierte die HTL für Elektrotechnik, danach war er als außerordentlicher Regiestudent am Max Reinhardt Seminar/Wien tätig. Später Studium der Digitalen Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Weiters hat er noch eine Modern Dance Ausbildung und arbeitet heute als freier Fotograf und Filmemacher.
liquid people
Aldo Giannotti / Bildender Künstler
lebt und arbeitet als bildender Künstler in Wien. Er studierte an der Akademie für bildende Kunst in Carrara (Italien), Wimbledon und München. Seine Arbeit umfasst Einzel- und Gruppenausstellungen im Bereich Installation, Video, Photographie (u.a. artlab Galerie Hilger Wien, Künstlerhaus Wien, Kunsthalle Wien, Sammlung Essl, Lothringerhalle 13 München, Fruchthalle Kaiserslautern, Kunsthallen Nikolaj Koppenhagen). Er ist weiters Kurator und Projektleiter diverser Ausstellungsprojekte (www.kforumvienna.com). Repräsentierende Galerie: nt artgallery Bologna.
www.aldogiannotti.com
Alexander Gottfarb / Tanz
studierte an der Balettakademien in Stockholm. 2003 – 2004 performte er in der x.ida postgraduate Company Linz unter der Leitung von Esther Linley. Seit 2004 ist er Mitglied der Tanz Kompanie Gervasi. Weiters war er 2004 - 2005 Tänzer in der En-Knap Kompanie (Slo) von Iztok Kovac. Seit 2006 ist er Performer bei Liquid Loft.
Alexander Gottfarb / Tanz
Ausbildung an der Balettakademien in Stockholm mit Abschluss 2003. Im selben Jahr wurde er Mitglied bei der Jugend Company x.ida in Linz. Seither arbeitete er mit Tänzern und Kompanien wie zb. Tanzcompanie Gervasi, En-Knap (chor. Iztok Kovač) und Roderich Madl. Ab 2006 arbeitete er mit Liquid Loft an den Posing Projects. Als Choreograph realisierte er eigene Stücke wie zb. “Baga-Basta” (gemeinsm mit Milan Tomášik) "Marvel at the World", ein Solo für imagetanz /brut Wien 2009 und die "Political Movements" (Première 2010). Desweiteren ist er Teil von THE LOOSE COLLECTIVE, ein in Österreich ansässiges Kollektiv von internationalen Performern und Choreographen.
Andreas Spiegl / Theorie
*1964, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und unterrichtet seit 1990 am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien, an der auch seit 2003 das Amt des Vizerektors für Lehre und Forschung inne hat. Seine Arbeitsschwerpunkte verknüpfen raumtheoretische Fragen mit Subjekt- und Medientheorien. Zahlreiche Publikationen zu Kunst, Kunst- und Medientheorie. Daneben arbeitet er als freelance Kurator und Kunstkritiker.
Anna Maria Nowak / Tanz
Anna Maria Nowak wurde in Polen geboren, wo sie Skandinavistik an der Universtität Gdansk studierte. Sie absolvierte ihre Tanzausbildung an der Anton Bruckner Universität in Linz (MA, 2008). 2003-2005 war sie Tänzerin bei x.IDA Postgraduate Dance Company. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Wien als freelance Tänzerin, Performerin und Choreographin. 2009 war sie Dance Web Stipendiatin. Sie arbeitete mit Gervasi Dance Company, Rose Breuss und Julia Mach. 2006 arbeitete sie mit Liquid Loft / Chris Haring für das Posing Project. Im Februar 2010 realisierte sie ihr erstes Solo « Mindblankless » welches am ODEON Theater in Wien seine Premiere hatte. Ihre zweite Solo Arbeit, « Die Tänzerinnen schwitzen eh net so grauslich » wurde bei der Fanny Ellsler Gala im ORF Funkhaus Eisenstadt im Juni 2010 gezeigt, das Stück Studio Noir (Kollaboration mit K.Schellander) wurde im Rahmen von Stückwerk im Tanzquartier Wien im Juni 2010 gezeigt. Sie ist Mitglied von The Loose Collective, die kürzlich ihr Stück Here Comes the Crook – a Contemporary Dance Musical, am Tanzquartier Wien zeigte (February 2011).
Anna Maria Nowak ist auch Gastprofessorin an der Anton Bruckner Universität - IDA (Institute for Dance Arts) in Linz und an der Wiener Staatsoper Ballett Schule.
Annja Krautgasser / Bühne, Set
April Ball / Tanz
Die Amerikanerin studierte an der School of the Pittsburgh Youth Ballet, dem Pittsburgh Ballet Theatre und der School of American Ballet. Ausgebildet wurde sie von Roberto Munoz, Tatiana Terekova, Sergei Berejnoi und Tatiana Legat. 1994 gewann sie die Goldmedaille beim Rudolf Nureyev Competition in Budapest / Ungarn und die Silbermedaille beim International Ballet Competition in Jackson / USA. Als Solotänzerin des Boston Balletts und später des Suzanne Farrell Balletts, tanzte sie diverse Hauptrollen in klassischen Ballettstücken sowie auch in zeitgenössischen Stücken von Nacho Duato, William Forsythe und George Balanchine.
Seit sie im August 2004 ein Mitglied des Ballets de Monte-Carlo wurde, tanzte sie einige Hauptrollen in Werken von Jean-Christophe Maillot (z.B. die Fee in Cinderella oder Lady Capulet in Romeo und Julia). In Ein Sommernachtstraum spielte sie außerdem die Rolle der Helena.
Bert Könighofer / Comics
Bertram Könighofer aka. Bert Bricht
*1976, freischaffender Comiczeichner, Illustrator und DJ, lebt und arbeitet in Wien. Veranstalter des Wiener 24-Stunden-Comiczeichnens (2007, 2008). Videodokumentation "Notes On Breakcore" (2006), Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler David Kleinl (Sänger von Tanz, Baby!). Seit 2001 regelmässig Illustrationen für Planet - Zeitung für politische Ökologie, diverse Buch- und Plattencovers, Publikationen, Projekte, Austellungen, Lesungen und Poetische Acte im In- und Umland. Auch als Layouter und Grafiker tätig.
http://www.flickr.com/photos/bertbricht/
Chris Roelandt / Tanz
Chris Roelandt wurde 1969 in Belgien geboren. Er studierte am Antwerp Institute of Ballet und wurde 1988 Mitglied des Royal Ballet of Flanders. 1990 avancierte er zum Solotänzer und tanzte einige Hauptrollen in George Balanchines Allegro Brillante, Rubies, Serenade, The Four Temperaments und Agon, sowie auch in den Arbeiten von Jíri Kylián, Niels Christe, Violette Verdi und Maurice Béjart. Des Weiteren hatte er 1990 Gastauftritte mit dem Daytona Ballet und auf der Introdans Gala im folgenden Jahr.
Im April 1995 wurde Chris Roelandt von Jean-Christophe Maillot als Solotänzer an das Ballets de Monte-Carlo geholt, wo er zwei Jahre später erster Solist wurde. Hauptrollen tanzte er in Balanchines Repertpoire (La Valse, The Four Temperaments, Violin Concerto, Concerto Barocco, Theme and Variations), in Leonide Massines La Gaîté Parisienne, und in zeitgenössischen Werken von Jean-Christophe Maillot (Vers un Pays Sage, Concert d'Anges, Romeo und Julia (Rolle des Romeo), In Volo, l'Île, Cinderella (der Vater und der Prinz), The Nutcracker Circus (der Prinz), La Belle, Entrelacs, D'une Rive à l'Autre, Altro Canto und Ein Sommernachtstraum, John Alleyne (In the Course of Sleeping), William Forsythe (The Vile Parody of Address, Approximate Sonata, Quartette), Jíri Kylián (Return to a Strange Land), Uwe Scholz (Jeunehome) und Mirrors Edge von Karole Armitage, Blue Grass von Itzik Galili, The Time it Takes von Kevin O'Day und Getting Started von Jacopo Godani. Im Juni 1996 trat er mit Bernice Coppieters auf der Gala anlässlich des zehnten Jahrestages des Lyon National Conservatory of Music and Dance auf. Dort brachten sie Jean-Christophe Maillots Duo d'Anges zur Aufführung. Chris Roelandt war weiterhin als Tänzer auf internationalen Galas tätig.
Dai Shaoting / Tanz
1987 geboren, absolvierte das Anhui Dance College, Huaibei. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2008.
David Payr / Fotografie
Deng Mengna / Tanz
1982 geboren, absolvierte das Guangdong Dance College. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2006.
Elisabeth Bernroitner / Produktion
Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, sowie Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Diplomarbeit zum Thema
"Tanz und Gesellschaft im Spannungsfeld einer Momentaufnahme: Betrachtungen zur >insel nr. 7< des Tanzquartier Wien".
Master in Performance Art Practices and Visual Culture in Madrid. Abschlussprojekt über Konzeptionen von Zeit im performativen Kontext.
Arbeit als Projektleiterin am Tanzquartier Wien. Seit 2009 bei Liquid Loft. 2010 performative Beiträge bei masuno en escena und mov-s (mercat de les flors) / Madrid.
Erwin Wurm / Bildender Künstler
1954 geboren in Bruck an der Mur/Steiermark
1974-77 Universität Graz
1977-79 Mozarteum Salzburg
1979–82 Hochschule für Angewandte Kunst und Akademie der Bildenden Künste, Wien
Seit 2002 Professor an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien
Lebt und arbeitet in Wien
zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland wie zum Beispiel:
Einzelausstellungen: 2005, Erwin Wurm, Peggy Guggenheim Collection,Venice, Italy
Glue your brain, Museum of Contemporary Art, Sydney, Australien;
2004, I love my time, I don’t like my time: Recent works by Erwin Wurm, Yerba Buena Center for the Arts, San Francisco
Gruppenausstellungen: 2002, Tempo, Museum of Modern Art, New York, USA
2001, Azerty, Centre Pompidou, Paris;
1999, Transformation, XLVIII Biennale,Venedig, Italien
Gaëtan Morlotti / Tanz
1967 in Frankreich geboren. Mit 13 Jahren begann Gaëtan Morlotti seine Tanzausbildung in Ajaccio / Korsika. In Paris setzte er seine Ausbildung unter Serge Golovine und Félix Malinowski fort. Nachdem er seinen Abschluss am Conservatoire National Supérieur in Paris machte, wurde er Mitglied vom Ballets de Monte-Carlo, für das er bis 1988 tanzte. Dann wechselte er in Jean-Christophe Maillots Truppe in Tours, kehrte aber als Solotänzer im September 1993 zum Ballets de Monte-Carlo zurück.
Die Präsenz von Gaëtan Morlotti in den Werken von Jean-Christophe Maillot ist bemerkenswert: Dov'è la luna, Home, Sweet Home, Theme and 4 Variations, Ubuhuha, Vers un Pays Sage, Concert d'Anges, Romeo and Juliet – Rolle des Bruder Laurence, l'Île, Cinderella, The Nutcraker Circus – Rolle von "Drossel" in "Drosselmeier", die Königin und die Fee Carabosse in La Belle, Opus 40, Ein Sommernachtstraum. Weitere größere Rollen tanzte er im Repertoire des "Ballets Russes" (Polovtsian Dances from Prince Igor, Sheherazade) und in Ballettstücken von Lucinda Childs (The Chairman Dances), Nacho Duato (Duende), William Forsythe (The Vile Parody of Address et Approximate Sonata), John Neumeier (Petrushka) und Mirror’s Edge von Karole Armitage, Blue Grass von Itzik Galili und kürzlich in Getting Started von Jacopo Godani.
Gioia Masala / Tanz
Die Italienerin genoss ihre Tanzausbildung an der School of the Teatro alla Scala in Mailand und an der School of American Ballet. Als Solotänzerin war sie im Royal Ballett of Flanders in Belgien und am Staatstheater von Wiesbaden in Deutschland tätig.
Im August 2000 schloss sie sich dem Ballets de Monte-Carlo als Solistin an. Einige ihrer wichtigsten Rollen in den Stücken von Jean-Christophe Maillot waren die Mutter in Romeo und Julia, der Oktopus in Œil pour Œil, die gute Fee in Cinderella, die Königin in La Belle, Ein Sommernachtstraum, Miniatures, Vers un Pays sage. Außerdem arbeitete sie mit Gastchoreographen wie William Forsythe (In the Middle, Somewhat Elevated, Second Detail) und Sidi larbi Cherkaoui (In Memoriam, Mea Culpa) zusammen.
Giovanni Mongelli / Tanz
Er wurde in Mottola / Italien geboren. Bis 1994 studierte er an der School of the Opera in Rom. Erfolgreich arbeitete er mit dem Aterballetto in Reggio Emilia, dem Balletto di Toscana in Florenz, dem Bayrischen Staatstheater in München und dem Ballet Basel zusammen. Sein vielseitiges Repertoire besteht aus Ballettstücken von Choreographen wie Jiri Kylian, Mats Ek, Maurice Bejart, George Balanchine, John Cranko, Marius Petipa, M. Meuller, John Neumeier, Hans Van Manen, Nacho Duato, Mario Bigonzetti und Richard Werlock.
Seit September 2008 ist er Mitglied beim Ballets de Monte-Carlo.
Giovanni Scarcella / Tanz
Studierte an der "Italian Professional Dance School (SPID)" in Mailand und schloss sich dann der Gruppe Corte Sconta an. Danach arbeitete er in der Schweiz mit Fabienne Abramovich an der Produktion "La Voix des Amantes". Von 1994 bis 1996 lebte Giovanni in Ungarn um mit dem Szegedi Kortars Ballett (Juronics Tamas) zu arbeiten. Gemeinsam brachten sie Choreographien von Roberto Galvan, Vera Sander, Itzik Galili und Ben Craft zur Aufführung. 1998 wurde Giovanni teil von Ultima Vez und wirkte bei der Produktion "In Spite of Wishing and Wanting" mit. Außerdem spielte er auch noch im Kurzfilm "The Last Words" von Wim Vandekeybus. 2001 gründete Giovanni mit Lisa Da Boit die Gruppe Giolisu. Nach den Produktionen "E Non è Ancora Sera" (2001), "Cani Rabbiosi" (2002) und "Uncum" (2003), war "Mujer" (2004) ihre vierte Produktion: eine Tanz- und Theaterperformance für vier Tänzer.
Hans Scheirl / Bildender Künstler
Hans Scheirl (*1956 in Salzburg) studierte Restaurieren auf der Akademie der Bildenden Künste in Wien (Diplom 1980). Zwischen 1978 und 1985 war er beteiligt an den performativen Musik- und Geräuschexperimenten von '8 oder 9' und 'Ungünstige Vorzeichen'. Zwischen 1979 und 1996 entstanden ca. 50 Super-8 Kurzfilme. 1981-82 lebte Scheirl in New York und arbeitete für Arleen Schloss' off-space 'Wednesdays at A's'. Bekannt wurde Hans - früher 'Angela' - durch die beiden "QueerAvantgarde" trans-media Spielfilme 'Rote Ohren fetzen durch Asche' und 'Dandy Dust'. Er lebte 16 Jahre in London, wo er Teil einer Szene von queer und transgender KünstlerInnen wurde. 2003 schloss er ein postgraduate Studium (M.A.) der Bildenden Kunst (Malerei/Installation) auf dem Central Saint Martins College of Art&Design ab. Er lebt seit 2005 in Wien. Empfänger des Österreichischen Staatsstipendiums für Bildende Kunst 2006. Seit Herbst 2006 Professur für "Kontextuelle Malerei" an der Akademie der Bildenden Künste, Wien.
Ian Garside / Tanz
Geboren im Nordwesten Englands. 2008 Abschluss der Laban, London mit einem BA (hons) in Dance Theatre. Umzug nach Brüssel und Teilnahme am Training Cycle bei P.A.R.T.S von Anne Teresa De Keersmaeker. Seit Abschluss seiner Studien lebt und arbeitet er international u.a. als Performer und Lehrer. Zur Zeit lebt er in Brüssel und in Wien.
Jakob Lena Knebl / Bildender Künstler, Performance
geb. 1970. studium. universität für angewandte kunst, prof. raf simons diplom 2006 akademie der bildenden künste, wien. prof heimo zobernig. co-betreiberin (gemeinsam mit gerald grestenberger, d-g-v) des artist run space "auto". mitglied des designkollektivs "house of the very island`s club division middlesex klassenkampf but the question is where are you, now?
austellungen, performances(auswahl)
jakob lena knebl mit lone haugard madsen als heimo zobernig in der performance von heimo zobernig: "heimo zogernig erklärt seinem double wie man eine performance macht" mumok 2008, im rahmen der performancereihe "nichts ist sexy nichts ist peinlich"
"i queerelanti", gruppenausstellung im rahmen vom gender bender festival, galerie neon, bologna, 2008
"auto in riga", showroom 6, riga 2007
"open up kommunikation" für das tanzquartier wien, 2009
"jack smith projekt-berlin", 2009-03-19
preise, (auswahl)
staatsstipendium für künstlerische photographie, 2007
"selfware designpreis" im rahmen von graz 2003
Jin Xing / Choreographin
1967 in Shenyang (im Nordosten von China) geboren. Mit 9 Jahren begann Jin Xing eine Tanzausbildung in der örtlichen Tanzschule des Militärs. Im zarten Alter von 17 Jahren erhielt sie schon den "Best Dancer of China Award". Als erste Tänzerin in China bekam sie mit 20 Jahren ein Stipendium für New York. Für ihr Stück "Half Dream" gewann sie 1991 den "Best Choreographer Award" des American Dance Festivals. Nachdem sie sechs Jahre in den USA und Europa lebte und arbeitete, kehrte Jin Xing nach China zurück. 1996 baute sie das Beijing Modern Dance Ensemble – Chinas erstes Ensemble für modernen Tanz – auf. 1999 gründete sie Chinas erste private Tanztruppe, das "Jin Xing Dance Theatre". 2006 etablierte sie das "Shanghai Dance", ein Independent-Festival für zeitgenössischen Tanz. Für ihre künstlerische Leistung erhielt Jin Xing nicht nur die Anerkennung eines internationalen Publikums, sondern auch jene von diversen Kunstinstitutionen. Im November 2006 verlieh ihr das Dartington College of Arts (UK) die Ehrendoktorwürde.
Johnny Schoofs / Tanz
Ausbildung an der Rotterdam Dance Academy in Performing Arts, arbeitete in den Niederlanden mit Kompanies wie Djazzex, Leine & Roebana, de Stilte und Choreografen wie Uri Ivgi, Bruno Listopad, Maaike van Dijk, Lonneke van Leth, Annabelle Lopez Ochoa, Neel Verdoorn. Seit 2006 kollaboriert er mit Liquid Loft und began vor kurzem mit seinen eigenen Arbeiten.
Julia Willms / Video
Julia Willms studierte Visuelle Kommunikation an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht und Medienkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie macht (oft ortsspezifische) Videoinstallationen für die Grenzen von Räumen oder architekonischen Umgebungen, Photomontagen wie auch Installationen und Zeichnungen. Ihre Arbeiten werden in Einzel- , Gruppenausstellungen (GAM | Obrist Gingold Gallery/Essen, W139 Basement/Amsterdam, Intrusion/NYC, das weisse haus/ Wien, Galerie5020/Salzburg ua) wie auch auf Medien Kunst Festivals (EMAF/Osnabrück, Almost Cinema/International Filmfestval Ghent, VAD Festival/Girona) gezeigt. Weiters arbeitet sie mit Soundkünstlern, Performern, Komponisten und Choreographen an Performance Projekten zusammen, insbesondere mit der Choreographin Andrea Bozic.
www.willmsworks.net
Katharina Meves / Tanz
Absolvierte das SEAD in Salzburg, 2005. Dance Web Stipendium 2009. She arbeitete und performte mit Choreographen und Regisseuren wie Georg Blaschke, Lara Kugelmann , Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Ayat Najafi, Lubricat Theatre Company, Louise Wagner/Bernhard Leitner, Katja Lehmann, Anna Malunat, Mara Mattuschka. Seit 2006 arbeitet sie mit Liquid Loft / Chris Haring.
Katherina Zakravsky / Theorie
ist Kulturtheoretikerin, Performerin und Dramaturgin. 1999 reichte sie ihre Dissertation zu Universität als Prozeß beim späten Immanuel Kant ein. Sie war 2001 – 2002 “Researcherin” am Theoriedepartment der Jan van Eyck Akademie (Maastricht) und hatte Lehraufträge in Kunst- und Musikakademien und am Institut für Philosophie an der Universität Wien. Es entstanden Videoproduktionen und Performances wie Director´s Cut, (1999-2004), A Piece Keeping Force (2004-2006), diverse Publikationen zu politischer Theorie und Kulturtheorie u.a. Heilige, Gewänder (Wien, 1994), Querwelteinbürgerung (1998, In: Achtung vor Anthropologie und Re-Membering Le Sacre, In: Krassimira Kruschkova, Nele Lipp (Hg.): Tanz anderswo: intra- und interkulturell, Jahrbuch Tanzforschung, Bd. 14.) Sie leitete einige Theorielabore zu Performance und Tanz im Tanzquartier Wien u.a. Do the Camp (Tanzquartier Wien, 2002), Trans-Late (mit Bojana Kunst, Irina Sandomirskaya und Hooman Sharifi, 2006). Seit 2004 arbeitet sie mit Emil Hrvatin am europäischen Netzwerk-Projekt Camp-Project und seit 2003 mit Liquid Loft als Autorin, Dramaturgin und Performerin in Fremdkörper (2003) und diese Körper, diese Spielverderber (CCL, Linz, 2004)
Kathryn Enright / Tanz
Tänzerin, lebt zur Zeit in Brüssel, Belgien. Sie schloss ein Tanz/Choreographie Studium an der Ohio State University ab und ein MA Studium in Tanz Ethnographie an der Gallatin / TISCH New York. Sie ist auch eine zertifizierte Pilates- und Yogatrainerin. Zur Zeit arbeitet sie zusammen mit Corey Harrower als Choreographin und Performerin für ihre Company Bi-Product Performance und mit Lily Skove/Skoveworks. Sie performte für Bebe Miller, Kathleen Hermsdorf, Ming Shen Ku, Heidi Henderson, Annie Beserra, und Amy Raymond. 2011 begann ihre Zusammenarbeit mit Liquid Loft / Chris Haring.
Klaus Obermaier / Media Artist
Seit zwei Jahrzehnten kreiert der Medienkünstler, Regisseur und Komponist Klaus Obermaier innovative und von Kritikern wie Publikum gefeierte Arbeiten im Bereich Tanz, Musik, Theater und Neue Medien.
Seine Performances werden von führenden Festivals und Theatern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien eingeladen. Er komponierte für Ensembles wie Kronos Quartet, Deutsche Kammerphilharmonie, Art Ensemble of Chicago, Balanescu Quartet, u. a.
Zu seinen zahlreichen Arbeiten zählen auch Interaktive Installationen, Video-Art, Web-Projekte, Computermusik, Hörspiele und große intermediale Outdoor-Events für zehntausende Besucher.
Seit 2006 ist er Gastprofessor an der Universität IUAV in Venedig und unterrichtet Neue Medien in Tanz-, Musik- und Theaterperformances. Er hält Vorträge an internationalen Institutionen. Ebenfalls seit 2006 ist er Jury-Mitglied des Internationalen Choreographie-Wettbewerbs 'no ballet' in Ludwigshafen, Deutschland.
Line Rousseau / Distribution
Nachdem sie Sociology of Art and Culture an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (in Marseille und Paris) studierte, entschied sich Line Rousseau 2005 “A propic” -eine Organisation, die sich um die Förderung von Künstlern und Tanzkompanien aus dem Ausland bemüht- zu gründen.
Das Ziel von “A propic” ist, unbekannten Künstlern und Tanzkompanien eine Tour in Europa zu ermöglichen. Außerdem organisiert “A propic” Kollaborationen zwischen Theatern in Frankreich und den Niederlanden und steht jungen Künstlern, Künstlergruppen und Theatern, die international arbeiten möchten, zur Seite.
Lisa D. / Modeschöpferin
Modeschöpferin, geboren 1956 in Klagenfurt, Österreich. Lebt in Berlin. Beschäftigt sich seit Mitte der 80er Jahre sowohl designerisch als auch performativ mit Mode und dem Theater darum herum. Neben ihrer für den aktivistischen Alltag designten Linie "Lisa D" – seit 1995 ansässig in den Hackeschen Höfen in Berlin-Mitte – produziert und betreibt Lisa D. auch die Labels "Global Concern" und "BOAT PEOPLE". Sie konzipierte, inszenierte und gestaltete die Outfits für zahlreiche Shows, Performances und Aktionen, in denen sie – oft in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen MusikerInnen (z.B. Olga Neuwirth, Wolfgang Mitterer zeitkratzer), SchriftstellerInnen (z.B. Elfriede Jelinek), KünstlerInnen (z.B. Swetlana Heger, Eran Schaerf, Jörg Schlick, Flatz), SchauspielerInnen (z.B. Otto Sander, Petra Morzé) und DesignerkollegInnen (z.B. Fiona Bennett) – Geschichten in der Sprache der Mode erzählt. Derzeit arbeitet sie u.a. an einem Buchprojekt über Mode in der Literatur.
Projekte (Auswahl:) "Mode der Geisterbahn", Installation, Performance zus. mit Fiona Bennett (Berlin 1990, Hamburg 1991), "Siegfrieds Lust – Tarnung und Täuschung", Männer-Moderevue zus. m. Fiona Bennett (Bar jeder Vernunft, Berlin 1994, Marstall, München 1995), "Ein Mantel führt eine Dame spazieren", Show für 4 Designer, Musik: Klaus Wagner (Kulturbrauerei, Berlin 1995, Marstall, München und Orpheum, Graz 1996); "Grönland", Modeschau auf die "Modemusik 1" von Wolfgang Mitterer (musikprotokoll im steirischen herbst, Graz 1996, Tränenpalast, Berlin 1996), "Ladies Only", Moderevue auf ein Stück von einem Stück von Elfriede Jelinek, Musik: Klaus Wagner (Jelinek Special der Salzburger Festspiele, Salzburg 1998), "Bienen", Ein Fashion Up-and-Downical, Live-Komposition: Wolfgang Mitterer, Choreografie: Beda Percht, Video: An Muller, Architektur: x-architekten (Marstall, München 2000, mit weiteren Aufführungen in Graz, Berlin, St. Pölten, Bozen und Zürich 2001-2002), "Dry Clean Show. Eine Modemesse in der Musik von zeitkratzer" (steirischer herbst / Graz 2003, 2003), "Global Concern", Show und Präsentation des gleichnamigen Couture Labels zusammen mit zeitkratzer (transart festival, Trento 2004 und Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2005), "In der Sprache der Mode", Ausstellung zus. m. Swetlana Heger (Haus am Waldsee, Berlin 2006), „BOAT PEOPLE™ – das Label ist schön“, Text: Johannes Schrettle, Musik: Wolfgang Schlögl, Regie: Robert Lehniger (Burgtheater im Kasino am Schwarzenbergplatz, Wien 2007)
www.lisads-weblog.com
www.global-concern.org
www.lisad.com
Liu Minzi / Tanz
1982 geboren, absolvierte die Gansu Art School, Dance Department. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2000.
Luke Baio / Tanz
Luke Baio wurde in Worcester, UK geboren. 2000 schloss er die Northern School of Contemporary Dance/UK ab und nahm ein Jahr weiteren Unterricht für zeitgenössischen Tanz in London. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied der Richard Alston Dance Company. Seit 2007 lebt und arbeitet er als freier Tänzer in Wien. Kollaborationen u.a. mit Liquid Loft / Chris Haring, Stadt Theater Klagenfurt, Niki Adler, Neue Oper Wien, der Company Smafu, Liz King, Stephanie Cumming, Semper Oper Dresden und mit Dominik Grünbühel. Eigene Kreationen (mit Dominik Grünbühel) inkludieren die Performances "Mr. Richard Smoker", "Dudes" und "Dudes 2" (WUK 2010).
Mara Mattuschka / Film
Inhaberin des goldenen Zirkels für höhere Mathematik, Studium der Ethnologie und Sprachwissenschaften, Wien Magister Artis an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien / Malerei und Trickfilm, Adolf Schärf Preis, für Filmische Tätigkeit.Österreichischer Film-Förderungspreis, Professorin für "Freie Kunst" HBK Braunschweig
Filmauswahl:
1987 Rosa Alexander ,Die Schule der Ausschweifung (mit H. W. Poschauko), Parasympathika
1989 Der Einzug des Rokoko ins lnselreich der Huzzis (mit A. Karner und H. W Poschauko)
1996 Unternehmen Arschmaschine (mit G. Szekatsch)
2003 Id, Plasma
2004 Legal Errorist (mit Chris Haring und Stephanie Cumming), Comeback
Michel Blazy / Bildender Künstler
geboren 1966 in Monaco, lebt und arbeitet in Paris.
Michel Blazy lädt dazu ein, sich auf eine Reise zu begeben – in die nächste Umgebung. Penibel achtet er auf die kleinen, unscheinbaren Dinge des Alltags und erfindet dynamische Definitionen. Mit Materialien aus Bau-, Agrikultur- oder Supermärkten entwickelt er mikrokosmische Modelle für multidisziplinäre Untersuchungen zum System des Lebens und entwirft gleichzeitig – quasi als Jules Verne der Kunst – utopische Szenarien. Dabei reagiert er auf Prozesse, die sich aus den Eigenschaften der gewählten Substanzen ergeben, und integriert unberechenbare Momente wie Kontrollverlust oder Chaos. Seine Arbeitsweise unter dem Motto "Werden und Vergehen" impliziert das Erfassen von Kreisläufen. So ist der Faktor Zeit ein weiteres immaterielles Gestaltungsmittel seines Formenrepertoires. (Text: Kunstraum Dornbirn)
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Olaf Reinecke / Tanz
Er studierte Sport- und Bewegungswissenschaft mit Schwerpunkt Tanz an der Universität Hamburg und erreichte als jugendlicher Ballroomdancer das Halbfinale der europäischen Championships. Zusätzlich zu seinem Sportstudium lernte er auf freier Basis zeitgenössischen Tanz und tanzte anschliessend mit Choreografen wie Jan Pusch, Britta Lieberknecht, Pierre Wyss, Ilona Paszthy, Chris Haring und in mehreren Produktionen von Antje Pfundtner, deren künstlerischer Assistent er wurde. Er begleitete in dieser Funktion u.a. das Chinaprojekt "Outlanders“ von Wen Hui/Antje Pfundtner sowie Produktionen von Victoria Hauke, Anja Kolacek, Cocoon Dance und labor G.RAS.
Außerdem war er als Gast an Stadttheatern (Köln, Oldenburg, Bonn, Lübeck…) beschäftigt und arbeitete dort mit Regisseuren wie Katharina Thalbach, Andrea Schwalbach, Vera Nemirova und Günter Krämer.
Daneben ist er als Choreograf tätig und gründete gemeinsam mit der Bonner Choreografin und Tänzerin Bärbel Stenzenberger 2010 die Tanzkompanie “BO-Komplex”, unterrichtet diverse Tanz- und Bewegunsstile in verschiedenen Institutionen im In- und Ausland und beschäftigt sich mit Videotanz und Lichtdesign.
Oliver Bokan / Video
* 1973 - 2008
1996—2001 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 2001—2005 Studium Medienübergreifende Kunst bei Bernhard Leitner, ab Herbst 2005 bei Erwin Wurm an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Ausstellungsbeteiligungen: "the essence" Ausstellung der Univ. für Angewandte Kunst/ Künstlerhaus/ Wien 2002, Tonspur für einen öffentlichen Raum Q21-Museumsquartier/ Wien 2004.
Projekte: Video für die Produktionen "Legal Errorist" und "Diese Körper, diese Spielverderber"; Bühnenbild und Video für die Produktion Quartett (Regie: Alexander Charim) am Theaterdiscounter/ Berlin 2005.
Olivier Lucea / Tanz
1972 in Bayonne / Frankreich geboren. Zuerst studierte er Ballett unter Victor Ullate, dann an der Hamburger Ballettschule bis 1991. Als Solist wurde er am Opernhaus Düsseldorf, am Opernhaus Zürich, am Münchner Staatsballett und an der Compania Nacional de Danza in Madrid engagiert.
Nachdem er 2001 Mitglied im Ballets de Monte-Carlo wurde, war er in verschiedenen größeren Rollen in den Werken von Maillot zu sehen: als Freund in Cinderella, als Mercutio und Gefolgsmann in Romeo und Julia, als Thisbet und Puck in Ein Sommernachtstraum und als Hund in Œil pour Œil, Miniatures, Men's dance, Vers un Pays Sage, Opus 40. Weiteres Mitwirken an den folgenden Stücken: The Four Temperaments von George Balanchine, The Second Detail, In the Middle, Somewhat Elevated, Ennemy in the Figure von W. Forsythe, Signing off von Paul Lightfoot und Sol Leon, No More Play von Jiri Kylian, In Memoriam und Mea Culpa von Sidi Larbi Cherkaoui und Boléro von Maurice Béjart.
Pang Kun / Tanz
1982 geboren, absolvierte das Beijing Dance College, Modern Dance Dept. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2005.
Quinn Pendleton / Tanz
Geboren in Connecticut, machte sie ihre Ausbildung am Nutmeg Conservatory for the Arts, unter der Leitung von Sharon Darte. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2003, wurde sie von Vladimir Malakhov an die Berliner Staatsoper geholt.
Von 2004 bis 2007 tanzte sie in verschiedenen Stücken, wie Malakhovs "Dornröschen" und "Cinderella", Eifmans "Tchaikovsky" und McMillans "Manon". Seit September 2007 ist sie Mitglied des Ballets de Monte-Carlo.
Raquel Odena / Tanz
Geboren in Spanien erhielt sie ihre professionelle Tanzausbildung am Institut del Teatre de Barcelona. Nach ihrem Studium war sie für zahlreiche Produktionen Teil der Bebeto Cidra Dance Company. In Brüssel arbeitete sie mit Bud Blumenthal. Seit 2008 ist sie Mitglied von Andwhatbesidesdeath mit Louise Chardon, Luk Van den Dries, Ief Spincemaille und Lawrence Malstaf.
Robert Tirpak / Tanz
Dance education and experience
2009-2010: teaching floor work on International Contemporary Dance workshop – Prague, CZ and Iwanson School.
2007-2008: cooperation with Artyci / project Sui Generis
2002-2006: cooperation with Chris Haring: Fremdkorper, Vivisector
2003-2010: teaching of the technique "floor work" and dance improvisation TanzImpulse Salzburg, AT
2004: cooperation with Martin Gruber / project Miluj ma, AT
2003: nomination for the prize Rolex Mentor And Protege Arts Initiative
2003: cooperation with Editta Braun / project Tajine, AT
2003: cooperation with Peter Talhamer / project Shakespeare on the rocks, AT
2002: cooperation with Daniel Conrad / film 6 possibilities, CAN
2002: the participation on the young creator's meeting Place s Inside of
2000-2002: cooperation with Helena Arenbergerova
1998-2006: cooperation with Helene Weinzierl / projects Liquid underwear, System damaging system, ...and the damage done, Bon Voyage Gustav 1998-2000: cooperation with Jan Kodet / projects No end, Gates, CZ
1998-2000: classical dance study, VŠMU, Bratislava
1994-1998: member of dance Company Allegro, Bratislava, SK
1990-1994: member of folk Company Zemplín, Michalovce, SK
Simone Truong / Tanz
Seit ihrem BA Abschluss in Choreographie der ArtEZ HKA in Arnhem in 2007, arbeitet und lebt Simone Truong als freischaffende Choreographin und Tänzerin in Zürich. Ihre Stücke wurden bisher im Inland und an verschiedenen internationalen Festivals gezeigt. Simone ist Gewinnerin des Dancewebstipendiums 2008 und des 2. Preises des Theater und Tanz Förderpreis Premio 2008. Zwischen 2008 und 2010 arbeitete Simone zusammen mit ihrer Schwester Monika an dem Langzeit- und Austauschprojekt Overseas, zwischen der Schweiz und China. Als Tänzerin hat sie unter anderen mit Gisela Rocha, Cie Branstätter/Gerbes, Eva Maria Küpfer und Philippe Saire gearbeitet.
Sun Zhuzhen / Tanz
1983 geboren, absolvierte das Beijing Dance College. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2004.
Thales Weilinger / Tanz
Geboren in Klagenfurt. Studierte Theater- Fim und Medienwissenschaften an der Universität Wien und arbeitete mehrere Jahre an verschiedenen Theatern. Seine Tanzkarriere begann er als Gaststudent an der CAD in Sevilla
(Centro Andaluz de Danza). In Österreich arbeitete er an einem Projekt mit der Two in One Company mit den Titel "Bodyparkour". Die letzten zwei Jahre arbeitete er am SEAD Salzburg mit verschiedenen Choreographen. Für die Sommer Szene Salzburg 2010 arbeitete er mit Diego Gil und 2011 mit Davis Freeman.
Tom Hanslmaier / Tanz
Ulrika Kinn Svennson / Tanz
Sudierte Tanz an der Fontys Dance Academy in Tilburg, Holland. Noch während der Ausbildung begann sie mit der Tanztheatergruppe Trash zu arbeiten und wirkte in den Produktionen "Bagger 1", "Bagger 2", "Superman and Spidergirl" und "Pork in Loop" mit. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Belgien um mit Sidi Larbi Cherkaoui (Les Ballets C de la B) in der Produktion "Foi" zusammenzuarbeiten. 2005 begann sie die Arbeit mit Chris Haring und trat in den Performances "Kind of Heroes" und "My Private Bodyshop" auf. Danach arbeitete sie erneut mit Sidi Larbi Cherkaoui (Toneelhuis Antwerpen) zusammen und ist derzeit mit seiner neuesten Produktion "Myth" auf Tournee.
Wang Tao / Tanz
1978 geboren, absolvierte das China P.L.A. Art College, Dance Department. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2000.
Xie Xin / Tanz
1985 geboren, absolvierte die Guangdong Dance School und die Zhongshan University. Mitglied des Jin Xing Dance Theatre seit 2005.